Bestattung Kärnten GmbH

 

 

 

 

 
 

Unternehmen Bestattung Kärnten GmbH

1913 – 2008

Die Baugeschichte der Anlage reicht in das 16. Jahrhundert, in die Bauzeit des Festungswerkes der Stadt zurück. In die Mauern des Hauses ist der einzige erhaltene Pulverturm der Bastei integriert. Er reicht über drei Geschosse, vom Keller über das Erdgeschoss, bis in das Obergeschoss, das zur Gänze erhalten ist. Als in der Bastei kein Pulver mehr gebraucht wurde, nutzte man den Keller als „Eisgrube“. Ebenso wie die mächtigen Mauern des Pulverturmes, hat auch der mächtige Eckpfeiler in Keller und Erdgeschoss mit seinen anschließenden Gewölben die Sprengung durch die Franzosen überstanden. Eine Rarität sind auch die Reststücke vom Leiterwulst der ehemaligen Stadtmauer.

  • 1913 richtete die Stadt im Haus Waagplatz 2 die „Städtische Bestattungsanstalt Klagenfurt“ als „beständige“ Institution ein. Dazu war die bis dahin in Privatbesitz befindliche Firma „Leichen- Aufbahrungs- und Beerdigungsanstalt Pietät Klagenfurt“ ihrem Besitzer Carl Reichel abgekauft worden.
  • 1940 Übernahme durch die Stadtwerke Klagenfurt. Im Jahre 1940 übergab die Stadt den Betrieb an die Stadtwerke Klagenfurt.
  • 1987 ging auch das Haus als Sondervermögen in deren Besitz über. Trotz Diskussionen, die Bestattung in einen Neubau in der Dr.-Franz-Palla-Gasse unterzubringen, entschied man sich 1993 für den Umbau des bestehenden Gebäudes.
  • 1993 Umbau des bestehenden Gebäudes, es wurde trocken gelegt, das Obergeschoss saniert und die ehemalige Wohnung in Büroräume für die Verwaltung umfunktioniert, sowie ein Sargschauraum eingerichtet.
  • 1998 wurde der Eingangsbereich erneuert und ein Zeremonienraum für Verabschiedungen bei Feuerbestattungen geschaffen.
  • 1999 wurden die Werkstätten und Arbeitsräume sowie der Sargschauraum neu gestaltet und der Innenhof und die Parkplätze saniert. In Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt wurde unter Bedachtnahme auf die historische Farbgebung auch die Fassade komplett renoviert.
  • 2001 Der Umbau der Zeremonienhalle in Annabichl wurde abgeschlossen. Es wurde die Akustik deutlich verbessert, eine Heizung wurde eingebaut und für Verabschiedungen wurde ein versenkbarer Tumbatisch errichtet.
  • 2002 Im Oktober 2002 wurde die Bestattung Klagenfurt mit dem EN ISO Zertifikat 9001:2000 ausgezeichnet. Das beste Qualitätssiegel, das jährlich überprüft wird.
  • 2003 Inbetriebnahme der neuen Aufbahrungshalle 1 in Annabichl. Die Umgestaltung erfolgte nach den Plänen des Künstlers Egon Rubin.
  • 2008 wurden die beiden Bestattungen der Stadt Klagenfurt und der Stadt Villach zur Bestattung Kärntnen GmbH zusammen geschlossen. Konkret setzen sich die Anteile der beiden Partner wie folgt zusammen: 56 Prozent Klagenfurt und 44 Prozent Villach. Die Bestattung Kärnten GmbH ist als größter Anbieter in Kärnten eine zuverlässige Anlaufstelle.